glücklich und zufrieden oder doch nicht? – Gedanken

Ich bin glücklich. Ich bin an einem Zeitpunkt in meinem Leben, an dem ich bis vor kurzem nicht einmal dachte dass ich ihn jemals oder zumindest in nächste Zeit erreichen würde. Glücklich und vor allem zufrieden zu sein ist so etwas tolles. Wenn ich mich hier auf meinem Blog, unter den nicht veröffentlichten Blogposts umschaue, sehe ich bereits angefangenen Texte über Unzufriedenheit, schlechte Laune, deprimierende Momente und Vertrauensbrüche. Ich hätte nie gedacht dass sich mein Leben und meine Laune in nur wenigen Wochen durch bestimmt Ereignisse wieder so stark ins Positive bewegt. Ich würde lügen wenn ich sage, ich bin ununterbrochen happy, denn das stimmt nicht, allerdings sehe ich die Dinge einfach viel positiver. Ohne groß nachzudenken schreibe ich nun diese Worte herunter. Viel zu lange schlummern sie schon unausgesprochen in mir. Vielleicht wird das Ganze auch viel zu persönlich und ich werde mich am Ende doch dagegen entscheiden dies zu veröffentlichen, auch wenn ich eigentlich diesen Blog immer mehr in die persönliche Richtung lenken möchte. Weg von dem ganzen Oberflächlichen “scheiß”, denn genau dass ist das was einen nur runterzieht. Es machte mich unglücklich, unzufrieden mit mir selbst. Ich ertappte mich permanent wie ich mich mit anderen verglich, mein Leben für langweiliger und unaufregender als das der Anderen hielt. Doch so soll es nicht sein. Das macht dich kaputt, zieht dich immer mehr in ein Loch, in dem du immer unglücklicher wirst und nur schwer wieder raus gelangst. Wenn du wirklich auf nichts mehr Lust hast, und selbst die Lieblings Serie nach den ersten paar Minuten einfach wieder ausschaltest, die Tage im Bett verbringst und eigentlich nur noch schläfst, nur um in die Traumwelt zu gelangen, in der Hoffnung dass dort alles positiver ist. Auch wenn hier und dort sich jemand bei dir meldet, lass uns dorthin gehen oder dass machen, wenn man selbst darauf keine große Lust mehr hat sollte spätestens die Alarm Glocke leuten, welche mitteilt, dass sich nun endlich etwas ändern muss. Du musst dich aufraffen, versuche irgendetwas zu finden dass dich ein klein bisschen positiver stimmt. Geh raus an die frische Luft, mach dir deinen Kopf frei. Bewege dich und mache Sport. Versuche einfach raus aus dieser Depriphase zu kommen… Irgendwie bin ich hier nun mehr ins negative gerutscht als ich wollte. Aber so ist dass wenn man seinen Gedanken freien Lauf lässt, sich die Finger nur so über den Tasten der Tastatur bewegen und sich eigentlich schon viel zu langsam dafür bewegen, um mit dem Kopf mitzukommen, der eigentlich schon viel schneller ist. Ohne Struktur einfach drauf los. Und dabei kann es sein dass der Überblick hin und wieder verschwindet. Es ist wie als würde man ein Video drehen, komplett ohne Konzept, ohne vorher sich nur den kleinsten Gedanken darüber gemacht zu haben, was man sagen möchte und vor allem in welcher Reihenfolge man dies ansprechen möchte. Und dieses Video danach nicht geschnitten wird sondern einfach hochgeladen wird. So das war erst einmal alles, was mir gerade im Kopf herumschwirrte. Falls ihr solche Blogposts über meine persönlichen Gedanken gerne öfter wollt, schreibt mir das gerne. Sie werden bestimmt nie besonders viel Struktur haben.

Liebe Grüße und einen wundervollen Abend, Vivien

Teddyjacke, Jeans – H&M  | Schuhe – Doc Martens

 

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